Is Joe Schlabotnik in the house?

Am gestrigen Abend durfe ich dem Länderspiel: Deutschland - Australien beiwohnen. Welche Sportart? Baseball. Für jemanden der nicht weiß, was das ist: Etwa so wie Brennball, nur es gibt keine Hindernisse... die Regeln sind latent komplexer und man muss nicht nur werfen, sondern auch schlagen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass die ganze Chose zwei Nachteile hatte. Trotz dessen, dass man von wohlriechenden Speisen umgeben war... es war beinahe unmöglich an ein einfaches amerikanisches, aber eigentlich europäisches, Nationalgericht zu kommen: Pommes. Pommes waren nämlich aus! Gut... ne ordentliche deutsche Bratwurst hat's dann auch getan. ;-) Und zum anderen waren die Sitzplätze eine wahrer Herausforderung für Beckenbodenmuskulatur und Beckenknochen. Ich will mich nicht beschweren... aber bei einer Spiellänge von ca. 3h... ihr versteht? Ach jo und die Psydoamerikaner in meinem Rücken habe ich vergessen... die waren ungefähr genauso spannend wie der Kommentar.

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Nun aber zum Spiel, wobei wir da auch wieder direkt bei den 3h sind. Verdammt... war das lang! Ich sag nicht, dass es langweilig war. Es war einfach nur lang. Die 4 Innings wo die Deutschen mal so richtig losgelegt haben, waren richtig gut! :-) Vor allem wenn man endlich auseinanderklammüsert hat, wass Balls, Strikes und Outs sind und wo der Ball eigentlich hin muss. Aber die restlichen 5 waren einfach nur sehr zäh... nun ja.

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Die Deutschen haben, wie ich finde, verdient 10:3 gewonnen. Es hätte ruhig mehr Aktion sein dürfen, aber dafür scheint Baseball nicht der richtige Sport zu sein. *g* Insgesamt bin ich froh, dass nicht der Längenrekord gebrochen wurde das längeste Baseballspiel der Welt ging nämlich eine ganze Nacht lang und wurde dann abgebrochen und an einem anderen Tag zu Ende gebracht, das allerdings dann innerhalb von 18min. ;-)

Insgesamt wars aber echt mal ne lustige Sache! :-) Also für alle die Sitzfleisch haben... hingehen & gucken!
wunderpott am 21.6.07 09:07


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Song des Tages: Beck- Looser

In Anbetracht der derzeitigen Situation möchte ich hier schon einmal, wahrscheinlich etwas verfrüht, einen Geburtstagswunsch für meinen 27. anbringen (das wäre dann wohl im nächsten Jahr... wie erschreckend!) Katz & Goldt In diesem Laden gibt es ein T-Shirt mit folgender Aufschrift: "Ich bin 27. Einige meiner Altersgenossen sind bereits berufstätig." Eigentlich ist es momentan unerheblich... da könnte auch 26 stehen und es würde genauso stimmen.

Es ist überflüssig darüber zu philosophieren ob es ein kapitaler Fehler der eigenen Einstellung, Erziehung oder so etwas ist, sich nicht in gängige Lebensmuster einfügen zu können, so sehr man das auch will oder wenigstens versucht, das Wollen mal aussen vor gelassen.

Derzeitige Altersgenossen, erschreckender Weise auch jüngere Semester, lassen sich grob in zwei Lager spalten von denen ich nicht weiß ob ich sie beneiden soll oder nicht. Es gibt die, die bereits mit Job, Heim und besserer Hälfte dem bügerlichen Leben frönen und es gibt die, die nur den Job haben und sich an ihrem Geld erfreuen.

Die Frage ist: Wer bin ich? Wo gehör ich hin? Was will ich eigentlich?

Und das größte Problem bei der Lebens-Findung: Man ist sich selbst der größte Feind! Denn nur im eigenen Kopf liegt die Lösung begraben und sich mit dem zu befassen... na lassen wir das.

Ich will nur eins: Eine Lösung! ;-) Keine halben Sachen.
wunderpott am 17.6.07 15:43


Guck ma' wir spielen Bin Laden!

Ich muss die Welt doch noch einmal an meinem mittlerweile schockierenden Erfahrungsschatz was die heutigen Kinder/Jugendlichen angeht teilhaben lassen.

Schon mal im voraus an alle Dortmunder: Es tut mir Leid, das war Zufall!

Gestern gegen 14.00Uhr fielen die 5ten Klassen der Gesamtschule Dortmund-Scharnhorst bei uns ein. Das sprachliche Niveau war ungefähr auf Höhe des folgenden Satzes: "Eyyyy Mehmet du Missgeburt gug ma voll geil da kanns su in die Fernsehn!" Die Lehrer waren reine Statisten, sie griffen weder ein als sich die Kinder mit Spazierstöcken aus der Verkleide-Ecke schlugen, noch als sie das Dach des Bauwagens von Peter Lustig bestiegen, das NICHT darauf ausgelegt ist (und daher auch eigentlich abgespert ist!). Höhepunkt war als mir aus der Verkleide-Ecke zwei eindeutig arabisch, türkisch oder ähnlichem zuzuordnenden Jungs vor mir auftauchten und lauthals verkündeten "Guck ma wir spielen Bin Laden!". Ich finde genau an diesem Punkt hört es auf mit Toleranz und Verständnis!

Ganz im Gegensatz dazu waren heute zwei Klassen einer Blindenschule da. Die Kinder waren freundlich, gut erzogen und neugierig. Egal welcher gebürtigen Nationalität sie waren, sie konnten sich in fließendem, grammatisch einwandfreiem Deutsch verständigen und hatten offensichtlich keinerlei Interesse daran sich gegenseitig zu beschimpfen oder zu vermöbeln! Sie waren einfach Kinder... so wie man sich sie wünscht... und was das angeht sind sie leider in der Unterzahl!

Ich frag mich echt wo es mit unserer Gesellschaft mal hingeht. Ich befürchte trotz Aufschwung geht es nicht nach oben.
wunderpott am 15.5.07 22:01


Wozu man Arbeitskraft missbrauchen kann...

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Der Eingang und Dragon, der kleine, dicke Drache

Nein, dies ist nicht der Vorhof der Hölle! Es ist mein derzeitiger, temporärer (!!) Arbeitsplatz.
Andere hocken zu Hause und freuen sich über ein paar Paragraphen in SGB II und III und was mach ich? Ich setz mich für läppische... oh, da darf ich nicht drüber sprechen... ;-) in eine Ausstellung und pass auf das unerzogene Rotzblagen nix kaputt machen.

Die Geräuschkulisse ist famos!

Zitate:

"Jaaaaa... jetzt is es so weit! Rudis Klickerklackerbahn geht wieder los. Übrigens... kannst ruhig mal reinkommen in unseren Laden."

"Düdüdüüüümmmmm." (ca. im 3sec. Takt!)

"Das ist Dragon..."

"Herzlich Willkommen in der Ausstellung Tabaluga, Löwenzahn & Co. ... wenn ihr euch auf die Kandidatenplattformen stellt, kann es auch gleich los gehen!"

Für Kinder mag dies eine riesige Spielwiese sein, aber so als mittelalter Erwachsener kann es durchaus schon mal nervtötend werden. Besonders putzig sind die Eltern, die nach mehrstündigem Aufenthalt kurz vor Schließung irgendwo auftauchen, einen flehentlich ansehen und fragen: "Sie schließen doch gleich, oder?". Dazu muss man sagen, es gibt Kinder die schreckt nicht mal das! *g* Letztens lief so ein kleiner rothaariger Dötz dadurch, die Mutter wartete schon vorne, wir waren dabei zu schließen. Er kam und kam nicht. Man hörte immer nur sein Stimmchen: "Einen Moment noch! Einen noch!" Tja und meine fiese, ebenso rothaarige Kollegin war so nett und drehte den Strom ab. Augenblicklich war Totenstille in der Halle... außer einer Stimme: "Moment! Ich komm gleich! Einmal noch gucken!" Naja... ein paar Sekunden später kam er dann doch. War ihm wohl zu unheimlich. ;-)

Nun ja. So is das! Morgen geht's weiter. Frisch ans Werk, mit den Gedanken beim Feierabend! Und trotzdem für jeden Besucher n Lächeln... Service is alles, auf das mir Rudi & Co nicht die Nerven rauben. :-P

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Rudis Klickerklackerbahn und der Wespenfriedhof
wunderpott am 13.5.07 11:14


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